10aR@🏫BAS 1966

Das Lied von der Reifeprüfung

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Wir hatte alle gelernt, ja, tatsächlich, wir waren alle ganz fleißig. Zugegeben das war nicht immer so . . .
Aber jetzt stand sie erst vor der Tür und wir haben wirklich alle gelernt und dann war sie da:
Die Prüfung zur Mittleren Reife.
Wie ich mich damals fühlte? Ich hatte einen älteren Bruder und von dem hatte ich das Lied:

Die Reifeprüfung

(Melodie Loreley)

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich heut’ so traurig bin;
Das Gelernte aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht in den Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Lehrer, der blickt so gefunkelt
In meine Bank hinein.
Den Schüler in seiner Banke,
Ergreift es mit wildem Wahn,
Wer kann ihm nur Hilfe bringen?
Er hat doch gar nichts getan!
Er starrt auf das Blatt mit Beben,
Er schaut nicht in die Höh’,
Er sieht nur die Zahlen schweben,
Die tun ihm im Herzen so weh.
Der Lehrer fängt an zu fragen,
Mit tiefer, grollender Stimm’,
Der Schüler kann gar nichts sagen,
Da packt den Lehrer der Grimm.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende noch Schüler und Bank;
Und das hat mit ihrem Singen
ich denk', das hat die Faulheit getan!



Wird gesungen nach der Melodie
Loreley
von Friedrich Silcher.
Text: mündlich überliefert, hier
aufgeschrieben von Wolfgang Binder






Loreley von Edmund Brüning

Darstellung der Lore-Ley von Edmund Brüning in Heines «Buch der Lieder» © Wikimedia Commons



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